In seiner aktuellen Arbeit untersucht Henrik Hentschel (geb. 1978, Leipzig) das Verhältnis von Erinnerung und Imagination beim Lesen eines Textes. Der gezeigte Ausschnitt gibt nur wenig preis, das eben Gelesene verschwindet gleich wieder aus dem Bild und der Sinn lässt nur mithilfe der Erinnerung erschliessen. Da der Text aus einer Kompilation unterschiedlicher Texte zur Gegenwartskunst besteht und sich zudem widerspricht, ist die Sinnsuche nicht das Hauptziel. Hentschel fokussiert stattdessen die Frage nach der Autorenschaft und die Frage danach, welche Rolle die Erinnerung bei der Erkenntnis spielt.
In seinen Arbeiten beschäftigt er sich grundsätzlich mit Fragen nach Kontext, Autorschaft und Produktionsprozessen. – Wie entsteht ein Kunstwerk? Wann werden Prozesse der Wiederholung schöpferisch? Was ist Originalität? Und wie steht es um das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter? Dazu bedient sich der Künstler unterschiedlicher Medien gleichzeitig. Denn die spannenden Entwicklungen ereignen sich seiner Meinung nach in den Übergängen und Zwischenbereichen unterschiedlicher Medien. Seine Vorgehensweise entstammt einer konzeptuellen Haltung. Im Vordergrund steht die formulierte Idee und ihre mögliche Umsetzung. Diese soll keine abschliessende Antwort auf das künstlerische Problem sein. Vielmehr versteht Hentschel seine Kunst als Möglichkeit, Richtungen aufzuzeigen und Kommentare zur Gegenwart und zur Kunst abzugeben. Die Beantwortung der Fragen hingegen überlässt er den Betrachtern.
The Artist usually works with simple words (II)
In seiner aktuellen Arbeit untersucht Henrik Hentschel (geb. 1978, Leipzig) das Verhältnis von Erinnerung und Imagination beim Lesen eines Textes. Der gezeigte Ausschnitt gibt nur wenig preis, das eben Gelesene verschwindet gleich wieder aus dem Bild und der Sinn lässt nur mithilfe der Erinnerung erschliessen. Da der Text aus einer Kompilation unterschiedlicher Texte zur Gegenwartskunst besteht und sich zudem widerspricht, ist die Sinnsuche nicht das Hauptziel. Hentschel fokussiert stattdessen die Frage nach der Autorenschaft und die Frage danach, welche Rolle die Erinnerung bei der Erkenntnis spielt.
In seinen Arbeiten beschäftigt er sich grundsätzlich mit Fragen nach Kontext, Autorschaft und Produktionsprozessen. – Wie entsteht ein Kunstwerk? Wann werden Prozesse der Wiederholung schöpferisch? Was ist Originalität? Und wie steht es um das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter? Dazu bedient sich der Künstler unterschiedlicher Medien gleichzeitig. Denn die spannenden Entwicklungen ereignen sich seiner Meinung nach in den Übergängen und Zwischenbereichen unterschiedlicher Medien. Seine Vorgehensweise entstammt einer konzeptuellen Haltung. Im Vordergrund steht die formulierte Idee und ihre mögliche Umsetzung. Diese soll keine abschliessende Antwort auf das künstlerische Problem sein. Vielmehr versteht Hentschel seine Kunst als Möglichkeit, Richtungen aufzuzeigen und Kommentare zur Gegenwart und zur Kunst abzugeben. Die Beantwortung der Fragen hingegen überlässt er den Betrachtern.